Hinweisgebermeldestelle der Artur Blötz GmbH & Co. KG & der Otto Blötz GmbH & Co. KG

Whistleblowing („Hinweise geben“) ist für uns ein wichtiger Baustein, um die Integrität unseres
Unternehmens zu wahren und Sie bestmöglich vor Missständen zu schützen.

Aus diesem Grund haben wir eine gemeinsame Meldestelle nach den Vorgaben des
Hinweisgeberschutzgesetzes (HinSchG) eingerichtet. Mit Ihrem Hinweis leisten Sie einen wesentlichen
Beitrag zur Aufdeckung von Verstößen und Missständen innerhalb unseres Unternehmens.
Für uns ist es höchste Priorität, dass die geltenden Gesetze, Vorschriften und Regeln sowie die internen
Anweisungen eingehalten werden. Das digitale Meldesystem bietet Hinweisgebern die Möglichkeit, ihre Meldungen unkompliziert und wenn gewünscht auch anonym einzureichen. Die Hinweisgebermeldestelle wird durch von uns beauftragte externe Meldestellenbeauftragten betreut. Wir haben uns bewusst für die Auslagerung der Hinweisgebermeldestelle entschieden, um die Wahrung der Anonymität und

Vertraulichkeit jederzeit sicherzustellen.

Folgende Meldekanäle werden Ihnen durch unsere externen Meldestellenbeauftragten zur
Verfügung gestellt:

Diese Prozessschritte durchläuft ein Hinweis:

  1. Hinweisgeber erhält Kenntnis über mutmaßlich meldungswürdigen Verstoß.
  2. Hinweisgeber nimmt Meldung über das digitale
    Hinweisgebermeldesystem, digitales Hinweisgebermeldesystem) vor.
  3. Meldung wird von den externen Meldestellenbeauftragten gesichtet und geprüft.
  4. Einleitung einer unternehmensinternen Untersuchung auf Anregung und unter Anleitung der Meldestellenbeauftragten.
    Ableitung von Abhilfemaßnahmen bzw. Folgemaßnahmen.
  5. Rückmeldung an die hinweisgebende Person und Dokumentation des Sachverhalts
  6. Überprüfung durch die Meldestellenbeauftragten, ob Schwachstellen beseitigt oder weitere Maßnahmen notwendig sind.

Das Ziel der Hinweisgebermeldestelle ist es, Hinweisgebern zu ermöglichen, Gesetzesverstöße sowie
weitere Missstände im Arbeitsumfeld und wichtige Themen innerhalb des Unternehmens zu melden.

Wer sind Hinweisgeber?

Das deutsche Hinweisgeberschutzgesetz (HinSchG) umfasst zunächst alle Personen, die in ihrem beruflichen Umfeld Informationen über Verstöße erlangt haben. Hinweisgeber kann demnach jede Person sein, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit einen Verstoß bemerkt und diesen meldet, z.B.: Arbeitnehmer, Bewerber, Beamte, Selbstständige, Praktikanten, ehemalige Arbeitnehmer etc.

Was sind weitere Ziele?

  • Optimierung der Durchsetzung des Unionsrechts durch die Festlegung gemeinsamer Mindeststandards
  • Aufdeckung von Missständen/Verstößen

  • Erleichterung des Vorgangs der Meldung

  • Stärkung des Schutzes für Hinweisgeber („Whistleblower“)

  • Schaffung einer eigenst.ndigen ReakBonsm.glichkeit für Unternehmen/Behörden

Werden Hinweisgeber geschützt?

Geschützt werden Hinweisgeber, wenn hinreichend Grund zu der Annahme besteht, dass die Informationen zu einem Verstoß der Wahrheit entsprechen und in den Anwendungsbereich der Richtlinie fallen und die vorgesehenen Meldewege genutzt werden.

ACHTUNG: Die wissentliche Offenlegung von unrichtigen Informationen sowie ein Missbrauch der Meldekanäle stellen bußgeldbewehrte Vergehen dar.

Welche Arten von Meldungen k.nnen vorgenommen werden?

  •  Verstöße gegen Strafvorschriften nach deutschem Recht.
  • Bußgeldbewehrte Verstöße nach deutschem Recht, zum Beispiel
    • im Arbeitsschutz,

    • beim Gesundheitsschutz,

    • bei Verstößen gegen das Mindestlohngesetz,

    • und gegen Vorgaben des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes.

Zudem sind alle Regelungen erfasst, welche die Umsetzung europäischer Rechtsnormen angehen. Dazu gehören:

  • öffentliches Au*ragswesen,
  • Finanzdienstleistungen sowie Bekämpfung der Geldwäsche und der Terrorismusfinanzierung,
  • Produktsicherheit,
  • Verkehrssicherheit,
  • Umweltschutz,
  • kerntechnische Sicherheit,
  • öffentliche Gesundheit,
  • Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit, Tiergesundheit und Tierschutz,
  • Verbraucherschutz,
  • Schutz der Privatsphäre und personenbezogener Daten sowie Sicherheit von Netz- und Informationssystemen
  • Verstöße gegen die Wettbewerbsvorschriften der EU,
  • Verstöße zulasten der finanziellen Interessen der EU und gegen die Körperschaftsteuer-Vorschriften und
  • Regelungen gerichtete Verstöße, die darauf abzielen, sich einen steuerlichen Vorteil zu verschaffen, der dem Ziel oder dem Zweck des geltenden Körperschaftsrechts zuwiderläuft.

Des Weiteren können sie sich auch an eine externe Meldestelle des Bundes (beim Bundesamt für JusBz) wenden.

Informationen zur Datenverarbeitung betreffend die Abgabe von Hinweisen über einen der zur Verfügung stehenden Meldekanäle finden Sie hier.